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Wort zum Montag, 2019, KW 43

Wort zum Montag, den 28. Oktober 2019

In dieser Woche trug es den Bauernprotest auch nach Deutschland – mit wenig Pomp und viel Getöse (ähnliche Bilder gab es zuvor bereits aus den Niederlanden) zogen zehntausende Landwirte mit ihren Traktoren, auf welche sie in Teilen auch markige Reime montierten, in welchem sie ihrem Unmut Raum schufen, in Richtung Bonn, um gegen das von der Bundesregierung verabschiedete Agrarpaket zu protestieren. Sie fühlen sich übergangen und mit Auflagen überschüttet, welche vor allem ihrem Geschäft schadeten und sie partiell sogar in existentielle Krisen stürzte. Man warf der Bundesregierung vor, Kleinbetriebe zu gefährden, in Teilen erschien der Protest wie Friday's For Future, auch eben, weil vor allem linksliberale Umweltschützer die Bauern kritisierten.

Eine verfluchte Einfältigkeit

Warum die Debatte um Steuern und Emissionshandel zu simpel geführt werden

In der Demokratie ist die Debatte Trumpf, und durch das Internet wurde diese ungemein fairer, weil wahrhaftig jeder zu Wort kommen kann. Das Problem: Derartige Debatten finden in der Regel auf Twitter statt, einer Plattform, auf welcher die Redebeiträge pro Tweet auf 280 Zeichen begrenzt sind. Zur Info: Bis zum letzten Satz, die Überschrift ausgeschlossen, waren bislang 296 Zeichen; man kann sich also einmal vorstellen, wie wenig 280 Zeichen sind, und wie sich das auf die Debatte auswirkt. Die Folgen sind in der Regel: Man versucht, komplexe Themen auf ein Minimum herunterbrechen, kann also gar nicht auf alle Punkte Rücksicht nehmen, obgleich sie doch involviert sein könnten, oder sogar sein müssten, um den konkreten Umfang einer Thematik nachvollziehen zu können. Ein Opfer ist dabei beispielsweise die ökonomisch effiziente Bekämpfung des Klimawandels.

Sunday Message – Calendar Week 39

Sunday Message for Sunday, 29th September 2019

This past week, we have experienced a fervent speech by 16-year-old Swedish climate activist Greta Thunberg, founder of worldwide environmentalist group «Friday's For Future,» having begun as «Skolstrejk for Klimatet.» She has gathered international reputation, pressuring politicians all around the globe to accelerate their efforts to combat climate change, not only for them, but also for the rest of the world, especially countries being vitally endangered by the consequences of everyone's inactivity, e.g. Tuvalu, Bangladesh, the Netherlands or African nations bracing for longer, more extreme droughts, followed by devouring floods. Ms. Thunberg, thus, has also acquired a supportive fandom defending her from any shape of criticism, claiming that she could not be criticised – but is this true? Is it impossible to criticise her validly?

After continuing ignorance of states' leaders:

Climate activist Greta Thunberg sends Biblical floods over New York City, drowning city

After having attended the United Nations' Climate Action Summit, the Swedish 16-year-old climate activist and founder of worldwide environmentalist movement «Friday's For Future» and having given a moving speech, Greta Thunberg was finally sick of it all and sent devouring floods beyond the shores of New York City, flooding the entire metropolis and drowning all life beneath it.

Wort zum Sonntag – 2019, KW 38

Wort zum Sonntag, den 22. September 2019

Der Klimaschutz ist ein ähnlich polarisierendes Thema wie der SUV selbst, welcher infolge der Debatte um den Klimaschutz in den Fokus rückte. Vermarktet wird er in der Regel als sportlicher Viertürer, doch die meisten sehen in ihm vor allem ein Problem; eine Vorstufe zum Panzer. Seine Fahrer werden als Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen und arrogante Fatzken dargestellt, welche die Innenstädte terrorisieren. Das Problem, welches er wiederum symbolisiert, ist weitaus größer: Es ist der Individualverkehr.

“America needs to be protected from these animous Socialists”

In stunning turn, Senate Majority Leader Mitch McConnell (R - KY) declares to bar any Democrats-led House of Representatives from turning in bills


In a yet unprecedented turn, Senate Majority Leader Mitch McConnell (R - KY) declared the House of Representatives, currently ruled by a majority of Democrats, to be “dangerously anti-American,” thus disqualified from handing in any bills until they changed their course from “full-bore Socialist” to moderately left-winged. This move comes in a row of bills having been interrupted from entering the Senate to be up for vote, having gained the Kentucky Republican the moniker “grim reaper,” rewarded to him by House Speaker Nancy Pelosi (D - CA). 

Wort zum Sonntag – 2019, KW 33

Wort zum Sonntag, dem 18. August 2019

Greta Thunberg ist nach eingehender Recherche in die Möglichkeiten, wie sie möglichst klimafreundlich den Atlantik überqueren kann, in See gestochen mit dem deutschen Skipper Boris Herrmann. Binnen zwei Wochen möchte sie nunmehr vom südwestenglischen Plymouth nach New York zu einer Klimakonferenz aufbrechen. Es ist die wohl denkbar klimaneutralste Methode, nach Übersee zu reisen, zugleich setzt sie damit ein Zeichen: Sie macht das, was sie seit Jahr und Tag predigt. Dennoch erntet sie dafür massive Kritik – eigentlich zu Unrecht. Einiges wird dadurch aber vor allem deutlich: Die Heuchelei beider Seiten. 

Der will nur spielen

Mensch, Hund und Wolf in Deutschland


Die Boulevardpresse lebt in der Regel von recht emotionalen Geschichten, die eine einfältige Leserschaft prägnant anzusprechen weiß. Dazu gehören Geschichten wie die des zweijährigen Julen aus Spanien, der in einen improvisierten Brunnenschacht stürzte und nach einer mehrtägigen Rettungsaktion geborgen werden konnte; dass viele Flüchtlinge mit einem Handy in der Hand nach Deutschland gelangen, so als ob sie vor dem Krieg ein normales Leben geführt hätten; oder dass ein Kampfhund ein kleines Kind totgebissen hat. Es sind solche Geschichten, die die Menschen auf einer niederen Ebene ansprechen, weil sie auf Emotionen bauen. Vor allem führen sie aber auch zu einem: Hass. Und Diskriminierung. Das trifft Flüchtlinge - aber auch Hunde. 

Klimaethik und Konsens

Wie man Menschen für ein klimafreundlicheres Verhalten gewinnen könnte -- ein Versuch

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Vorweg: Es handelt sich hierbei um einen Text, den ich für die Uni schreiben musste, und den ich jetzt binnen weniger Stunden - geschätzt waren es Stunden, doch würde man die tatsächliche Arbeitszeit herunterbrechen, käme man auf weitaus weniger, wie ich vermute -, zusammengeschustert. Noch wurde er nicht editiert, weswegen er noch faktisch roh ist. Darum also: Konstruktive Kritik in die Kommentare, den Rest bitte im Selbsthass ertränken oder mich blockieren. Oder Sport treiben, Sport hilft auch, um Hass in etwas Nützliches zu komprimieren, darum sind auch viele Nazis adipös. Ansonsten: Viel Spaß beim Lesen!
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Strahlen vor Freude

Weswegen die Atomkraft keine Lösung ist

An diesem heutigen Tage, dem 26. April 2019 (wenn Du das hier liest, geneigter Leser, ist es natürlich schon wieder einige Tage her), wird einmal mehr, zum 33. Male, dem Unglück im Reaktor B in Tschernobyl gedacht. Es ist der bislang größte Super-GAU, den man in Europa bislang erlebte. Weltweit ist er einer von schätzungsweise 14 größeren und kleineren Unglücken, allesamt mit mehr oder minder schweren Folgen. Nun bricht in der Geschichte des Menschen eine neue Ära heran, der des menschengemachten Klimawandels, der es notwendigerweise erfordert, dass man gegenlenkt, um den Wandel einzubremsen, um sich selbst noch einige schöne Jahre auf Erden zu schenken, denn aufzuhalten ist er nicht mehr. Und wieder einmal keimte die Frage auf: Was tun, um Kohlekraftwerken den Gar auszumachen. Atomenergie?